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Über mich

Fotograf: Peter Jülich

Geboren wurde ich 1992 in Wostok, in Russland in Sibirien. Als ich sechs Jahre alt war, kam ich zusammen mit meinen Eltern und meiner Schwester als sogenannte Spätaussiedler nach Deutschland. Niemand von uns hätte sich damals vorstellen können, dass ich einmal Abgeordnete des Deutschen Bundestags bin. In Deutschland verbrachten wir zunächst einige Monate im Erstaufnahmelager Friedland in Niedersachsen, bis wir schließlich im Aussiedlerwohnheim in der Luisenstraße in meiner Heimatstadt Bad Nauheim angekommen waren.

Meine schulische Laufbahn begann an der Stadtschule an der Wilhelmskirche, wo ich zunächst ein halbes Jahr lang die Integrationsklasse besucht hatte. In der Integrationsklasse lernten Kinder aus Russland, dem ehemaligen Jugoslawien, der Türkei und vielen anderen Nationen im jahrgangsübergreifenden Unterricht die deutsche Sprache. Nach der Grundschule besuchte ich zunächst zwei Jahre lang die Ernst-Ludwig-Schule in Bad Nauheim, bis ich auf den Realschulzweig der Henry-Benrath-Schule in Friedberg gewechselt bin. Nach der Realschule machte ich mein Fachabitur in Fachrichtung Gestaltung an der Johann-Philipp-Reis Schule in Friedberg. Darauf folgte ein Studium Geschichts- und Kulturwissenschaften im Bachelor an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Aktuell absolviere ich neben meinem Vollzeitjob den Master Gesellschaft und Kulturen der Moderne, ebenfalls in Gießen.

Seit meinem 15. Lebensjahr habe ich in der Gastronomie gearbeitet, um meinen Beitrag zum Familieneinkommen zu leisten und um meinen Führerschein, meine Schul- und Studienabschlüsse finanzieren zu können. Neben meinem Studium begann ich zudem meine Arbeit im Europaabgeordnetenbüro von Dr. Udo Bullmann. Zunächst als Praktikantin, dann als Studentische Hilfskraft und nach dem Bachelor als Wissenschaftliche Mitarbeiterin. Seit 2020 habe ich als Büroleiterin das Wahlkreisbüro in Frankfurt am Main geleitet und so die Europäische Idee von Frieden und Solidarität weitergetragen.

Mein Lebensweg, wie ich ihn beschreiten konnte, wäre ohne die vielen Reformen, welche die SPD erstritten hat - von der Öffnung der Bildungssysteme, dem BAföG bis hin zur Abschaffung der Studiengebühren in Hessen - so gar nicht möglich gewesen.

Mich selbst hat die Idee vom sozialen Aufstieg und sozialer Gerechtigkeit zur SPD gebracht. Durch mein frühes Engagement als Wetterauer Kreisschulsprecherin und in der Landesschülervertretung habe ich schnell gemerkt, dass die Sozialdemokratie meine politische Heimat ist. An der Justus-Liebig-Universität brachte ich mich zudem im Studierendenparlament und als Referentin für Hochschulpolitik im Allgemeinen Studierendenausschuss ein. Als Kind von Zuwanderern habe ich erlebt, wie schwer es in unserer Gesellschaft ist, wenn Deutsch nur „die zweite Muttersprache“ ist und die Eltern nicht die Mittel haben, um Nachhilfe, Musikunterricht oder teure Reitstunden zu finanzieren. Meine eigene Biographie ist für mich immer Antrieb gewesen, diese Gesellschaft gerechter und besser zu machen.

Die SPD ist und bleibt für mich die Partei für Fortschritt, Aufstieg und soziale Sicherheit. Deswegen bin ich stolz, für diese Partei bei der Bundestagswahl kandidieren zu dürfen.

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